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Cover c´t 22/2026

Pressemitteilung —

c’t-Magazin: Kleine Rechner, große Leistung

Neue Mini-PC-Generation im Test

Hannover, 15. Oktober 2026 – Neue Prozessorgenerationen von Apple, Intel und AMD versprechen mehr Leistung und KI-Fähigkeiten für Mini-PCs. Europas führendes IT- und Technikmagazin c’t hat in Ausgabe 22/2026 sechs von ihnen getestet. Die kompakten Geräte ab 680 Euro eignen sich gut fürs Büro. Wer sich einen anschaffen möchte, sollte prüfen, ob die Hardware zu dem geplanten Einsatzzweck passt.

„Längst sind Mini-PCs das Stigma los, lahme Bürorechner mit veralteter Technik zu sein“, schreibt c’t-Redakteur Carsten Spille. Alle getesteten Geräte haben eingebaute KI-Beschleuniger, können mindestens drei Bildschirme gleichzeitig ansteuern und bringen schnelle Thunderbolt- oder USB4-Anschlüsse mit. Die Preise liegen zwischen 680 und 1.380 Euro.

Im Test traten Modelle von Acer, Apple, Asrock, Asus, Lenovo und MSI gegeneinander an. Apples Mac mini mit M6-Prozessor setzt laut c’t Maßstäbe. Er rechnete am schnellsten und verbrauchte dabei am wenigsten Strom. Unter Volllast blieb er leise. „Weder Speicher noch interne SSD des Mac mini lassen sich wechseln und er läuft nur mit macOS", gibt Spille zu bedenken.

Der Acer Revo RB102 ist mit 680 Euro der günstigste, spart aber an vielen Stellen: langsame SSD, schwache Grafik, nur sechs CPU-Kerne. Dafür verbraucht er wenig Strom und arbeitet leise. Der Asus NUC 16 Pro ist der schnellste Windows-Mini im Test, verbraucht unter Last aber viel Strom und wird deutlich hörbar. Besonders interessant für Bastler ist die Asrock Industrial NUC BOX-358H: Sie kommt ohne Speicher und SSD, lässt sich aber flexibel bestücken.

Die hohen Speicherpreise erschweren derzeit den Kauf. Wer später mehr Speicher einbauen möchte, sollte darauf achten, dass sich die Module austauschen lassen. Bei Apples Mac mini ist das nicht möglich, bei den meisten Windows-Geräten aber schon. c’t rät zu mindestens 16 Gigabyte Arbeitsspeicher, einer 512-Gigabyte-SSD und einem Quad-Core-Prozessor als Untergrenze. Wichtig ist auch die Anschlussausstattung: Mindestens eine schnelle USB-Buchse mit 10 Gigabit pro Sekunde sollte vorhanden sein.

Für Büroarbeiten wie Textverarbeitung und Internet reichten alle Geräte aus. "Für anspruchsvolle Computerspiele sind sie jedoch nicht gedacht. Wer nur einen Rechner für den Schreibtisch sucht, findet hier gute Lösungen", fasst Spille zusammen.

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