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Pressemitteilung —

Make-Sonderheft: Die perfekte Werkstatt

Werkstatt-Optimierung spart Zeit

Hannover, 23. Oktober 2026 – Endlich Zeit für ein Projekt – und die Hälfte geht fürs Suchen von Werkzeug drauf. Das DIY-Magazin Make zeigt in der Sonderausgabe 6/2026, wie Maker mit einfachen Tricks und cleveren Lösungen ihre Werkstatt optimieren. Die Spannweite reicht von aufgehobenen Joghurtbechern als Sortierschalen bis zur automatisierten Absauganlage mit Mikrocontroller-Steuerung.

„Zeit ist kostbar“, sagt Make-Redakteur Johannes Börnsen. „Wer zum Werkeln kommt, möchte diese Zeit so gut und erfüllend nutzen wie möglich.“ Die einmal investierte Zeit für bessere Organisation spare man bei jedem weiteren Projekt wieder ein. Das Sonderheft gliedert die Beiträge in drei Bereiche: Organisation, Sicherheit und Effizienz.

Nicht jede Verbesserung kostet Geld. Wer Joghurtbecher einer Sorte aufhebt, hat perfekte Sortierschalen für Kleinteile. Magnetleisten für Stechbeitel gibt es als Küchenmesserhalter im 1-Euro-Shop. „Vieles lässt sich zweckentfremden", betont Börnsen. Am anderen Ende der Skala stehen technische Lösungen wie die automatisierte Absaugung für Kreissäge, Bandsäge und Hobelmaschine. Arduinos steuern den Luftstrom zur aktiven Maschine. „Ich muss eine Maschine nur einschalten und benutzen. Die Absaugung aktiviert sich automatisch“, erklärt Börnsen.

Für kleine Werkstätten mit vielen Maschinen beschreibt das Heft modulare Grundplatten. Jede Maschine bekommt eine Adapterplatte und lässt sich schnell auf der Werkbank befestigen. Maßgefertigte Einsätze für Kisten und Schubladen entstehen mit kostenloser Software und können gefräst oder gedruckt werden.

Die mobile IoT-Werkstatt wiegt keine 800 Gramm und passt in die Hosentasche. Damit können Bastler im Repair Café oder unterwegs Mikrocontroller programmieren und testen. Ganz anders dimensioniert: Eine Industrie-CNC-Fräse aus den 1980er-Jahren bringt 2,5 Tonnen auf die Waage. Für 1.200 Euro gekauft, läuft sie nach Reinigung und Umrüstung auf moderne Steuerungssoftware wieder.

Das Heft sammelt Ideen von Makern für Maker. Projekte können komplett nachgebaut oder in Teilen übernommen werden. „Genau dieses Teilen von Ideen macht die Community aus“, sagt Börnsen, der auch Host des Make YouTube-Kanals ist. Externe Autoren haben ihre Erfahrungen beigesteuert – von der Profi-Fräse bis zum 1-Euro-Messerhalter.

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